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* Schulung in der Abschätzung der Suizidalität und der Bedeutung suizidaler Handlungen.
* Aufbau und Bekanntmachung von Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um einen Ratschlag oder eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Telefon-Notdienst-Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder per Internet: [[http://www.454545.lu/]] zu erreichen.
* Aufbau von Suizidpräventionszentren. Einerseits gibt es eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Andererseits, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind.
* Identifizierung von gefährdeten Personen innerhalb von Risikogruppen und aktive, gezielte Vermittlung an spezifische Hilfseinrichtungen.
* Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen im Vorfeld einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereit stellen).
* Amélioration du diagnostic psychosomatique pour détecter plus précocément les maladies psychosomatiques début psychiatriques (dépression, anxiété, toxicomanie) et de traiter de manière adéquate.
* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln
* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln.
(:ifend:)
Traduction: ''F.Z.''
* Améliorer le diagnostic pour détecter les maladies psychosomatiques début psychiatriques (dépression, anxiété, toxicomanie) et de traiter de manière adéquate.
* Identification des personnes vulnérables dans des groupes à risque et active, ciblés sur des services spécifiques de soutien de placement.
* Fourniture de formes de communication et d'intervention et de répondre quand quelqu'un annonce un suicide (par exemple dans les écoles avant un plan d'action écrit avec des instructions pour assurer une intervention de crise pour le suicide).
* Formation à l'évaluation des tendances suicidaires et l'importance des actes suicidaires.
* Le développement et la promotion des organismes de téléphone des services d'urgence où les gens peuvent appeler en cas de crise (suicide) de recevoir des conseils ou une orientation. Au Luxembourg, c'est à dire l'agence de service téléphonique d'urgence: SOS détresse et par téléphone: 454 545 ou en ligne à [[http://www.454545.lu/]] à atteindre.
* Construction de centres de prévention du suicide. D'une part, il existe indépendamment de fonctionnement des centres qui servent à la prévention du suicide et est étroitement lié à d'autres institutions de santé mentale. D'autre part, les centres de prévention du suicide qui sont intégrés dans les institutions existantes (par exemple les hôpitaux psychiatriques).
Traduction: ''F.Z.''
* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln.
* Identifizierung von gefährdeten Personen innerhalb von Risikogruppen und aktive, gezielte Vermittlung an spezifische Hilfseinrichtungen.
* Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen im Vorfeld einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereit stellen).
* Schulung in der Abschätzung der Suizidalität und der Bedeutung suizidaler Handlungen.
* Aufbau und Bekanntmachung von Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um einen Ratschlag oder eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Telefon-Notdienst-Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder per Internet: [[http://www.454545.lu/]] zu erreichen.
* Aufbau von Suizidpräventionszentren. Einerseits gibt es eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Andererseits, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind.
(:ifend:)
Intervention im Suizidbereich bemüht sich um die Verhinderung von Suiziden und Suizidversuchen von Personen mit vorausgehenden Suizidintentionen und suizidalem Verhalten. Welche Ansätze werden für die Intervention erörtert?
Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen) und dementsprechend zu behandeln.
Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereit stellen).
Schulung in der Abschätzung der Suizidalität und der Bedeutung suizidaler Handlungen (Sonneck, 1995).
Telefondienste sind Einrichtungen, bei denen Personen in einer suizidalen Krise anrufen können, um Hilfe, einen Ratschlag oder auch eine Weiterverweisung zu erhalten. Freiwillige Mitarbeiter werden im Umgang mit den Anrufern ausgebildet.
In ehrenamtlicher Tätigkeit bieten überwiegend Laien einen 24-Stunden-Service an. Allerdings wendet sich offensichtlich nur ein kleiner Kreis von Personen dezidiert wegen Suizidgedanken an die Telefonseelsorge: ca 3-5 % (Müller et al., 1986).
Suizidpräventionszentren werden je nach Einrichtung von Laien und Fachleuten kooperativ geführt. Nach Faberow (1969) können drei Typen unterschieden werden: Erstens eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Zweitens, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind. Drittens „Community-mental-Health“ centers, die Bereitschaftsdienst für Notfälle und Krisenintervention anbieten.
* Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
Verbesserte Aufklärung der Allgemeinbevölkerung über Hintergründe, Entstehungsbedingungen, Erkennen von Suizidalität (z.B. Suizidankündigungen, vorherige Suizidversuche, Gespräche über Tod, Sterben, Suizid) und über den Umgang mit Suizidgefährdeten (z.B. Ross (1987) beschreibt suicide-awareness-Trainings bei Jugendlichen).
Behutsame, nicht reißerisch aufgemachte Enttabuisierung des Themas Suizid durch Massenmedien.
Aufklärung der Allgemeinbevölkerung über psychiatrische Erkrankungen wie z.B. Depression (derzeit läuft ein solches Pilotprojekt in Nürnberg), Angst, Suchtverhalten.
Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
Verbesserte Aufklärung (Erkennen, Diagnose, Therapie) der Fachleute (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter).
Angebot von spezifischen Vorlesungen zum Thema Suizid für Studenten der Medizin, Psychologie, Sozialpädagogik, Pädagogik, Lehr- und Heilberufe, Publizistik, Rechtswissenschaften.
Bronisch (1996) unterscheidet zwischen strukturellen und kommunikativen Maßnahmen.
Strukturelle Maßnahmen zielen auf die Eindämmung und Ausschaltung von suizidfördernden gesellschaftlichen Tendenzen.
Verbesserung der psychologisch-psychiatrischen Versorgung in der Bevölkerung.
Änderung von Grundeinstellungen z.B. Änderung der Einstellung zum Leistungsversagen (Schülersuizide wegen schlechter Zeugnisse), zu Partnerkonflikten, zur unehelichen Schwangerschaft, zu Fremden.
Zugang zu gewissen Suizidmethoden erschweren („closing the exits“) z.B. Hausgas in England, Feuerwaffenin USA.
Verbot und strafrechtliche Ahndung von Suizidversuchen bzw. Suiziden (wirkungslos!)
Veränderung von gesellschaftlichen und politischen Strukturen (nicht empirisch nachweisbar).
Bei kommunikativen Maßnahmen handelt es sich um Maßnahmen, die den Widerstand des Individuums gegenüber suizidalen Tendenzen erhöhen sollen.
Offene Kommunikationsmuster unterstützen und lehren.
XXX Übersetzung
„Sekundäre Prävention“ oder „Intervention“ bezeichnet die Verhinderung von Suiziden und Suizidversuchen von Personen mit vorausgehenden Suizidintentionen und suizidalem Verhalten.
Prévention secondaire du suicide / Intervention
Main.Intervention History
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* Aufbau von Suizidpräventionszentren. Einerseits gibt es eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Andererseits, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind.
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* Aufbau von Suizidpräventionszentren. Man unterscheidet eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen, von Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind.
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* Amélioration du diagnostic psychosomatique afin de détecter plus précocement les maladies psychiatriques (p.ex. dépression, anxiété, toxicomanie) et de les traiter efficacement.
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* Amélioration du diagnostic psychosomatique afin de détecter à un stade précoce les maladies psychiatriques (p.ex. dépression, anxiété, toxicomanie) et de les traiter de façon efficace.
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* Développement et promotion des services d'urgence téléphoniques où les gens peuvent appeler en cas de crise (suicidaire), afin de recevoir des conseils ou une orientation. Au Luxembourg le service téléphonique d'urgence s'appelle SOS détresse. Le numéro de téléphone est 454545 et le site internet est [[http://www.454545.lu/]].
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* Développement et promotion des services d'urgence téléphoniques où des personnes peuvent appeler en cas de crise (suicidaire), afin de recevoir des conseils ou une orientation. Au Luxembourg le service téléphonique d'urgence s'appelle SOS détresse. Le numéro de téléphone est 454545 et le site internet est [[http://www.454545.lu/]].
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* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln.
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* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Suchtmittelabhängigkeiten) und adäquat zu behandeln.
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* Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen im Vorfeld einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereit stellen).
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* Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen im Vorfeld einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereitstellen).
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* Aufbau und Bekanntmachung von Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um einen Ratschlag oder eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Telefon-Notdienst-Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder per Internet: [[http://www.454545.lu/]] zu erreichen.
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* Aufbau und Bekanntmachung von Telefon-Notdienst-Stellen, bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um einen Ratschlag oder eine Anlaufstelle zu erfragen. In Luxemburg heißt die Telefon-Notdienst-Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder per Internet: [[http://www.454545.lu/]] zu erreichen.
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* Formation à l'évaluation des tendances suicidaires et l'importance des actes suicidaires.
*Le développement et la promotion des organismes de téléphone des services d'urgence où les gens peuvent appeler en cas de crise (suicide) de recevoir des conseils ou une orientation. Au Luxembourg, c'est à dire l'agence de service téléphonique d'urgence: SOS détresse et par téléphone: 454 545 ou en ligne à [[http://www.454545.lu/]] à atteindre.
* Construction de centres de prévention du suicide. D'une part, il existeindépendamment de fonctionnement des centres qui servent à la prévention du suicide et est étroitement lié à d'autres institutions de santé mentale. D'autre part, les centres de prévention du suicide qui sont intégrés dans les institutions existantes (par exemple les hôpitaux psychiatriques).
*
* Construction de centres de prévention du suicide. D'une part, il existe
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* Formation à l'évaluation des tendances suicidaires et à la compréhension des actes suicidaires.
* Développement et promotion des services d'urgence téléphoniques où les gens peuvent appeler en cas de crise (suicidaire), afin de recevoir des conseils ou une orientation. Au Luxembourg le service téléphonique d'urgence s'appelle SOS détresse. Le numéro de téléphone est 454545 et le site internet est [[http://www.454545.lu/]].
* Construction de centres de prévention du suicide. D'une part, il existe des centres de prévention du suicide indépendants qui travaillent en étroite collaboration avec d'autres institutions psychosociales. D'autre part, il y a des centres de prévention du suicide qui sont intégrés dans les institutions existantes (p. ex. les hôpitaux psychiatriques).
* Développement et promotion des services d'urgence téléphoniques où les gens peuvent appeler en cas de crise (suicidaire), afin de recevoir des conseils ou une orientation. Au Luxembourg le service téléphonique d'urgence s'appelle SOS détresse. Le numéro de téléphone est 454545 et le site internet est [[http://www.454545.lu/]].
* Construction de centres de prévention du suicide. D'une part, il existe des centres de prévention du suicide indépendants qui travaillent en étroite collaboration avec d'autres institutions psychosociales. D'autre part, il y a des centres de prévention du suicide qui sont intégrés dans les institutions existantes (p. ex. les hôpitaux psychiatriques).
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* Schulung in der Abschätzung der Suizidalität und der Bedeutung suizidaler Handlungen.
* Aufbau und Bekanntmachung von Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um einen Ratschlag oder eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Telefon-Notdienst-Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder per Internet: [[http://www.454545.lu/]] zu erreichen.
* Aufbau von Suizidpräventionszentren. Einerseits gibt es eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Andererseits, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind.
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* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln.
* Identification des personnes vulnérables dans des groupes à risque et active, ciblés sur des services spécifiques de soutien de placement.
* Fourniture de formes de communication et d'intervention et de répondre quand quelqu'un annonce un suicide (par exemple dans les écoles avant un plan d'action écrit avec des instructions pour assurer une intervention de crise pour le suicide).
* Fourniture de formes de communication et
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* Identification de personnes vulnérables au sein de groupes à risque et orientation active et ciblée vers des services spécifiques d'aide.
* Enseignement de formes de communication et d'intervention afin de mieux agir quand quelqu'un annonce un suicide (p.ex. prévoir à l'avance dans des écoles une mise à disposition d'un plan d'action écrit avec des instructions concernant l'intervention de crise après un suicide).
* Enseignement de formes de communication et d'intervention afin de mieux agir quand quelqu'un annonce un suicide (p.ex. prévoir à l'avance dans des écoles une mise à disposition d'un plan d'action écrit avec des instructions concernant l'intervention de crise après un suicide).
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* Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen im Vorfeld einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereit stellen).
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* Amélioration du diagnostic psychosomatique afin de détecter plus précocement les maladies psychiatriques (p.ex. dépression, anxiété, toxicomanie) et de les traiter de efficacement.
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* Amélioration du diagnostic psychosomatique afin de détecter plus précocement les maladies psychiatriques (p.ex. dépression, anxiété, toxicomanie) et de les traiter efficacement.
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* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln
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* Amélioration du diagnostic psychosomatique afin de détecter plus précocement les maladies psychiatriques (p.ex. dépression, anxiété, toxicomanie) et de les traiter de efficacement.
* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln.
* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln.
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(:title Prévention secondaire / Intervention:)
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(:title Prévention secondaire du suicide / Intervention:)
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«Prévention secondaire» ou «Intervention» traite de la prévention des suicides et des tentatives de suicide des personnes ayant eu des intentions suicidaires et des comportements suicidaires antérieurs.
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«Prévention secondaire du suicide» ou «Intervention» traite de la prévention des suicides et des tentatives de suicide des personnes ayant eu des intentions suicidaires et des comportements suicidaires antérieurs.
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* Améliorer le diagnostic pour détecter les maladies psychosomatiques début psychiatriques (dépression, anxiété, toxicomanie) et de traiter de manière adéquate.
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* Amélioration du diagnostic psychosomatique pour détecter plus précocément les maladies psychosomatiques début psychiatriques (dépression, anxiété, toxicomanie) et de traiter de manière adéquate.
* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln
* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln
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Traduction: ''F.Z.''
to:
* Améliorer le diagnostic pour détecter les maladies psychosomatiques début psychiatriques (dépression, anxiété, toxicomanie) et de traiter de manière adéquate.
* Identification des personnes vulnérables dans des groupes à risque et active, ciblés sur des services spécifiques de soutien de placement.
* Fourniture de formes de communication et d'intervention et de répondre quand quelqu'un annonce un suicide (par exemple dans les écoles avant un plan d'action écrit avec des instructions pour assurer une intervention de crise pour le suicide).
* Formation à l'évaluation des tendances suicidaires et l'importance des actes suicidaires.
* Le développement et la promotion des organismes de téléphone des services d'urgence où les gens peuvent appeler en cas de crise (suicide) de recevoir des conseils ou une orientation. Au Luxembourg, c'est à dire l'agence de service téléphonique d'urgence: SOS détresse et par téléphone: 454 545 ou en ligne à [[http://www.454545.lu/]] à atteindre.
* Construction de centres de prévention du suicide. D'une part, il existe indépendamment de fonctionnement des centres qui servent à la prévention du suicide et est étroitement lié à d'autres institutions de santé mentale. D'autre part, les centres de prévention du suicide qui sont intégrés dans les institutions existantes (par exemple les hôpitaux psychiatriques).
Traduction: ''F.Z.''
* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln.
* Identifizierung von gefährdeten Personen innerhalb von Risikogruppen und aktive, gezielte Vermittlung an spezifische Hilfseinrichtungen.
* Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen im Vorfeld einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereit stellen).
* Schulung in der Abschätzung der Suizidalität und der Bedeutung suizidaler Handlungen.
* Aufbau und Bekanntmachung von Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um einen Ratschlag oder eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Telefon-Notdienst-Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder per Internet: [[http://www.454545.lu/]] zu erreichen.
* Aufbau von Suizidpräventionszentren. Einerseits gibt es eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Andererseits, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind.
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* Aufbau und Bekanntmachung von Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, einen Ratschlag oder eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Telefon-Notdienst-Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder per Internet: [[http://www.454545.lu/]] zu erreichen.
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* Aufbau und Bekanntmachung von Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um einen Ratschlag oder eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Telefon-Notdienst-Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder per Internet: [[http://www.454545.lu/]] zu erreichen.
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* Identifizierung von gefährdeten Personen innerhalb von Risikogruppen und aktive, gezielte Vermittlung an spezifische Hilfseinrichtungen.
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* Aufbau von und Werbung für Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um Hilfe, einen Ratschlag oder auch eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder per Internet: [[http://www.454545.lu/]] zu erreichen.
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* Suizidpräventionszentren werden je nach Einrichtung von Laien und Fachleuten kooperativ geführt. Nach Faberow (1969) können drei Typen unterschieden werden: Erstens eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Zweitens, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind. Drittens „Community-mental-Health“ centers, die Bereitschaftsdienst für Notfälle und Krisenintervention anbieten.
* Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
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* Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
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* Aufbau und Bekanntmachung von Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, einen Ratschlag oder eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Telefon-Notdienst-Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder per Internet: [[http://www.454545.lu/]] zu erreichen.
* Aufbau von Suizidpräventionszentren. Einerseits gibt es eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Andererseits, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind.
* Aufbau von Suizidpräventionszentren. Einerseits gibt es eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Andererseits, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind.
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* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Abhängikeiten) und adäquat zu behandeln.
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* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Angst, Abhängigkeiten) und adäquat zu behandeln.
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* Aufbau von Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um Hilfe, einen Ratschlag oder auch eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder zu erreichen
to:
* Aufbau von und Werbung für Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um Hilfe, einen Ratschlag oder auch eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder per Internet: [[http://www.454545.lu/]] zu erreichen.
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* Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen, Abhängikeiten) und adäquat zu behandeln.
* Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen im Vorfeld einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereit stellen).
* Schulung in der Abschätzung der Suizidalität und der Bedeutung suizidaler Handlungen.
* Aufbau von Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um Hilfe, einen Ratschlag oder auch eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder zu erreichen
*
* Suizidpräventionszentren werden je nach Einrichtung von Laien und Fachleuten kooperativ geführt. Nach Faberow (1969) können drei Typen unterschieden werden: Erstens eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Zweitens, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind. Drittens „Community-mental-Health“ centers, die Bereitschaftsdienst für Notfälle und Krisenintervention anbieten.
* Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
* Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen im Vorfeld einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereit stellen).
* Schulung in der Abschätzung der Suizidalität und der Bedeutung suizidaler Handlungen.
* Aufbau von Telefon-Notdienst-Stellen bei denen Personen in einer (suizidalen) Krise anrufen können, um Hilfe, einen Ratschlag oder auch eine Weiterverweisung zu erhalten. In Luxemburg heißt die Stelle: SOS-Détresse und ist unter der Telefonnummer: 454545 oder zu erreichen
*
* Suizidpräventionszentren werden je nach Einrichtung von Laien und Fachleuten kooperativ geführt. Nach Faberow (1969) können drei Typen unterschieden werden: Erstens eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Zweitens, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind. Drittens „Community-mental-Health“ centers, die Bereitschaftsdienst für Notfälle und Krisenintervention anbieten.
* Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
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Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen) und dementsprechend zu behandeln.
Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereit stellen).
Schulung in der Abschätzung der Suizidalität und der Bedeutung suizidaler Handlungen (Sonneck, 1995).
Telefondienste sind Einrichtungen, bei denen Personen in einer suizidalen Krise anrufen können, um Hilfe, einen Ratschlag oder auch eine Weiterverweisung zu erhalten. Freiwillige Mitarbeiter werden im Umgang mit den Anrufern ausgebildet.
In ehrenamtlicher Tätigkeit bieten überwiegend Laien einen 24-Stunden-Service an. Allerdings wendet sich offensichtlich nur ein kleiner Kreis von Personen dezidiert wegen Suizidgedanken an die Telefonseelsorge: ca 3-5 % (Müller et al., 1986).
Suizidpräventionszentren werden je nach Einrichtung von Laien und Fachleuten kooperativ geführt. Nach Faberow (1969) können drei Typen unterschieden werden: Erstens eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Zweitens, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind. Drittens „Community-mental-Health“ centers, die Bereitschaftsdienst für Notfälle und Krisenintervention anbieten.
* Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
Changed lines 25-30 from:
Behutsame, nicht reißerisch aufgemachte Enttabuisierung des Themas Suizid durch Massenmedien.
Aufklärung der Allgemeinbevölkerung über psychiatrische Erkrankungen wie z.B. Depression (derzeit läuft ein solches Pilotprojekt in Nürnberg), Angst, Suchtverhalten.
Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
Verbesserte Aufklärung (Erkennen, Diagnose, Therapie) der Fachleute (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter).
Angebot von spezifischen Vorlesungen zum Thema Suizid für Studenten der Medizin, Psychologie, Sozialpädagogik, Pädagogik, Lehr- und Heilberufe, Publizistik, Rechtswissenschaften.
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Angebot von spezifischen Vorlesungen zum Thema Suizid für Studenten der Medizin, Psychologie, Sozialpädagogik, Pädagogik, Lehr- und Heilberufe, Publizistik, Rechtswissenschaften.
to:
Angebot von spezifischen Vorlesungen zum Thema Suizid für Studenten der Medizin, Psychologie, Sozialpädagogik, Pädagogik, Lehr- und Heilberufe, Publizistik, Rechtswissenschaften.
* Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
* Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
Changed lines 18-26 from:
Strukturelle Maßnahmen zielen auf die Eindämmung und Ausschaltung von suizidfördernden gesellschaftlichen Tendenzen
Änderung von Grundeinstellungen z.B. Änderung der Einstellung zum Leistungsversagen (Schülersuizide wegen schlechter Zeugnisse
Zugang zu gewissen Suizidmethoden erschweren („closing the exits“) z.B. Hausgas in England, Feuerwaffen
Verbot und strafrechtliche Ahndung von Suizidversuchen bzw. Suiziden (wirkungslos!)
Veränderung von gesellschaftlichen und politischen Strukturen (nicht empirisch nachweisbar).
Bei kommunikativen Maßnahmen handelt es sich um Maßnahmen
Offene Kommunikationsmuster unterstützen und lehren
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Intervention im Suizidbereich bemüht sich um die Verhinderung von Suiziden und Suizidversuchen von Personen mit vorausgehenden Suizidintentionen und suizidalem Verhalten. Welche Ansätze werden für die Intervention erörtert?
Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen) und dementsprechend zu behandeln.
Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereit stellen).
Schulung in der Abschätzung der Suizidalität und der Bedeutung suizidaler Handlungen (Sonneck, 1995).
Telefondienste sind Einrichtungen, bei denen Personen in einer suizidalen Krise anrufen können, um Hilfe, einen Ratschlag oder auch eine Weiterverweisung zu erhalten. Freiwillige Mitarbeiter werden im Umgang mit den Anrufern ausgebildet.
In ehrenamtlicher Tätigkeit bieten überwiegend Laien einen 24-Stunden-Service an. Allerdings wendet sich offensichtlich nur ein kleiner Kreis von Personen dezidiert wegen Suizidgedanken an die Telefonseelsorge: ca 3-5 % (Müller et al., 1986).
Suizidpräventionszentren werden je nach Einrichtung von Laien und Fachleuten kooperativ geführt. Nach Faberow (1969) können drei Typen unterschieden werden: Erstens eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Zweitens, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind. Drittens „Community-mental-Health“ centers, die Bereitschaftsdienst für Notfälle und Krisenintervention anbieten.
Verbesserung der psychosomatischen Diagnostik, um psychiatrische Krankheiten frühzeitig zu erkennen (z.B. Depressionen) und dementsprechend zu behandeln.
Vermittlung von Kommunikationsformen und Interventionsmöglichkeiten, um reagieren zu können, wenn jemand einen Suizid ankündigt (z.B. in Schulen einen schriftlichen Maßnahmenkatalog mit Hinweisen zur Krisenintervention bei Suizid bereit stellen).
Schulung in der Abschätzung der Suizidalität und der Bedeutung suizidaler Handlungen (Sonneck, 1995).
Telefondienste sind Einrichtungen, bei denen Personen in einer suizidalen Krise anrufen können, um Hilfe, einen Ratschlag oder auch eine Weiterverweisung zu erhalten. Freiwillige Mitarbeiter werden im Umgang mit den Anrufern ausgebildet.
In ehrenamtlicher Tätigkeit bieten überwiegend Laien einen 24-Stunden-Service an. Allerdings wendet sich offensichtlich nur ein kleiner Kreis von Personen dezidiert wegen Suizidgedanken an die Telefonseelsorge: ca 3-5 % (Müller et al., 1986).
Suizidpräventionszentren werden je nach Einrichtung von Laien und Fachleuten kooperativ geführt. Nach Faberow (1969) können drei Typen unterschieden werden: Erstens eigenständig arbeitende Zentren, die der Suizidverhütung dienen und in enger Verbindung mit anderen psychosozialen Institutionen stehen. Zweitens, Suizidpräventionszentren, die in schon bestehende Institutionen (z.B. psychiatrische Kliniken) integriert sind. Drittens „Community-mental-Health“ centers, die Bereitschaftsdienst für Notfälle und Krisenintervention anbieten.
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Bronisch (1996) unterscheidet zwischen strukturellen und kommunikativen Maßnahmen.
Strukturelle Maßnahmen zielen auf die Eindämmung und Ausschaltung von suizidfördernden gesellschaftlichen Tendenzen.
Verbesserung der psychologisch-psychiatrischen Versorgung in der Bevölkerung.
Änderung von Grundeinstellungen z.B. Änderung der Einstellung zum Leistungsversagen (Schülersuizide wegen schlechter Zeugnisse), zu Partnerkonflikten, zur unehelichen Schwangerschaft, zu Fremden.
Zugang zu gewissen Suizidmethoden erschweren („closing the exits“) z.B. Hausgas in England, Feuerwaffen in USA.
Verbot und strafrechtliche Ahndung von Suizidversuchen bzw. Suiziden (wirkungslos!)
Veränderung von gesellschaftlichen und politischen Strukturen (nicht empirisch nachweisbar).
Bei kommunikativen Maßnahmen handelt es sich um Maßnahmen, die den Widerstand des Individuums gegenüber suizidalen Tendenzen erhöhen sollen.
Offene Kommunikationsmuster unterstützen und lehren.
Verbesserte Aufklärung der Allgemeinbevölkerung über Hintergründe, Entstehungsbedingungen, Erkennen von Suizidalität (z.B. Suizidankündigungen, vorherige Suizidversuche, Gespräche über Tod, Sterben, Suizid) und über den Umgang mit Suizidgefährdeten (z.B. Ross (1987) beschreibt suicide-awareness-Trainings bei Jugendlichen).
Behutsame, nicht reißerisch aufgemachte Enttabuisierung des Themas Suizid durch Massenmedien.
Aufklärung der Allgemeinbevölkerung über psychiatrische Erkrankungen wie z.B. Depression (derzeit läuft ein solches Pilotprojekt in Nürnberg), Angst, Suchtverhalten.
Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
Verbesserte Aufklärung (Erkennen, Diagnose, Therapie) der Fachleute (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter).
Angebot von spezifischen Vorlesungen zum Thema Suizid für Studenten der Medizin, Psychologie, Sozialpädagogik, Pädagogik, Lehr- und Heilberufe, Publizistik, Rechtswissenschaften.
Bronisch (1996) unterscheidet zwischen strukturellen und kommunikativen Maßnahmen.
Strukturelle Maßnahmen zielen auf die Eindämmung und Ausschaltung von suizidfördernden gesellschaftlichen Tendenzen.
Verbesserung der psychologisch-psychiatrischen Versorgung in der Bevölkerung.
Änderung von Grundeinstellungen z.B. Änderung der Einstellung zum Leistungsversagen (Schülersuizide wegen schlechter Zeugnisse), zu Partnerkonflikten, zur unehelichen Schwangerschaft, zu Fremden.
Zugang zu gewissen Suizidmethoden erschweren („closing the exits“) z.B. Hausgas in England, Feuerwaffen in USA.
Verbot und strafrechtliche Ahndung von Suizidversuchen bzw. Suiziden (wirkungslos!)
Veränderung von gesellschaftlichen und politischen Strukturen (nicht empirisch nachweisbar).
Bei kommunikativen Maßnahmen handelt es sich um Maßnahmen, die den Widerstand des Individuums gegenüber suizidalen Tendenzen erhöhen sollen.
Offene Kommunikationsmuster unterstützen und lehren.
Verbesserte Aufklärung der Allgemeinbevölkerung über Hintergründe, Entstehungsbedingungen, Erkennen von Suizidalität (z.B. Suizidankündigungen, vorherige Suizidversuche, Gespräche über Tod, Sterben, Suizid) und über den Umgang mit Suizidgefährdeten (z.B. Ross (1987) beschreibt suicide-awareness-Trainings bei Jugendlichen).
Behutsame, nicht reißerisch aufgemachte Enttabuisierung des Themas Suizid durch Massenmedien.
Aufklärung der Allgemeinbevölkerung über psychiatrische Erkrankungen wie z.B. Depression (derzeit läuft ein solches Pilotprojekt in Nürnberg), Angst, Suchtverhalten.
Personen aus Risikogruppen identifizieren und aktiv gezielte Hilfsstrukturen vermitteln.
Verbesserte Aufklärung (Erkennen, Diagnose, Therapie) der Fachleute (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter).
Angebot von spezifischen Vorlesungen zum Thema Suizid für Studenten der Medizin, Psychologie, Sozialpädagogik, Pädagogik, Lehr- und Heilberufe, Publizistik, Rechtswissenschaften.
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«Prévention secondaire» ou «Intervention» traite de la prévention des suicides et des tentatives de suicide des personnes ayant eu des intentions suicidaires et des comportements suicidaires antérieurs.
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(:title Sekundäre Suizidprävention / Intervention:)
(:if userlang fr:)
(:title Prévention secondaire / Intervention:)
(:ifend:)
(:if userlang de:)
„Sekundäre Prävention“ oder „Intervention“ bezeichnet die Verhinderung von Suiziden und Suizidversuchen von Personen mit vorausgehenden Suizidintentionen und suizidalem Verhalten.
(:if userlang fr:)
XXX Übersetzung
(:ifend:)
(:title Sekundäre Suizidprävention / Intervention:)
(:if userlang fr:)
(:title Prévention secondaire / Intervention:)
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„Sekundäre Prävention“ oder „Intervention“ bezeichnet die Verhinderung von Suiziden und Suizidversuchen von Personen mit vorausgehenden Suizidintentionen und suizidalem Verhalten.
(:if userlang fr:)
XXX Übersetzung
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„Sekundäre Prävention“ oder „Intervention“ bezeichnet die Verhinderung von Suiziden und Suizidversuchen von Personen mit vorausgehenden Suizidintentionen und suizidalem Verhalten.